So schmeckt das Leben

Ernährung
Die Ernährung ist ein wichtiger Teil des Ayurveda und ergänzt andere Anwendungen, wie beispielsweise Massagen oder die Pflanzenheilkunde. In einem persönlichen Gespräch oder meinen Kochkursen tauchen wir gemeinsam in dieses Thema ein. Bis dahin können Sie gerne schon das ein oder andere Rezept selbst ausprobieren.

frisch & regional

Regionale Produkte, je nach Saison, Gewürzmischungen, Zubereitungsart und die jeweiligen Ansprüche des persönlichen Doshas spielen eine zentrale Rolle.

individuell & typgerecht

Im Ayurveda wird der Mensch nach seiner Konstitution in drei Doshas oder Lebensenergien (Vata, Pitta, Kapha) eingeteilt. Oft kommen Mischformen mehrerer Doshas vor.

warm & würzig

Warme Gerichte mit Reis und Gemüse sowie ausgewählte Gewürzmischungen sind fester Bestandteil der ayurvedischen Ernährung, da sie die Verdauung anregen und sehr gut verträglich sind.

Drei Dinge, die Sie heute schon umsetzen können:

N
Trinken Sie regelmäßig morgens warmes Ingwerwasser – es regt Immunsystem und Verdauung an und ist der perfekte Start in den Tag.
N
Setzen Sie auf ein warmes Frühstück, denn es belastet den Stoffwechsel nicht (z.B. Dinkelgrieß oder Fünfkornflocken mit Mandel- oder Sojamilch).
N
Salat und Rohkost sind schwer verdaulich und sollten daher besser mittags als abends auf dem Teller landen. Suppe am Abend ist gut bekömmlich.

Ayurvedischer Kochkurs

Volkshochschule Höchstadt

Mitte November 2020 beginnt wieder mein Kurs „Ayurvedisch kochen“ bei der Volkshochschule Höchstadt. Entdecken Sie mit mir die Ayurvedische Konstitutionslehre (Vata, Pitta, Kapha) und die wunderbare Welt der ayurvedischen Gewürze. Wir kochen Dhal und verschiedene Gemüsegerichte mit typischen Gewürzen wie Kurkuma, Kreuzkümmel und Ingwer. 

Privat- und Firmenkochkurse

Möchten Sie mit Ihrer Firma, Ihren Freunden, dem Sportverein oder Ihrer Yoga-Gruppe einen ayurvedischen Kochabend verbringen? Gerne zeige ich Ihnen bei Ihnen zu Hause oder in der Firmenküche, welche Gewürze, Zutaten und Zubereitungsarten typisch sind. Auf Wunsch kann ich auch einen für Ihre Gruppe passenden Veranstaltungsort zur Verfügung stellen. Die Zutaten, nach Möglichkeit in Bio-Qualität, bringe ich mit. Gerne erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot, das optimal zu Ihren Vorstellungen passt.

Ich freue mich auf Sie!

Ayurvedische Rezepte zum Nachkochen für zu Hause:

Ghee

5 Stück Butter in einem Topf mit großer Oberfläche, aber auf eine kleine Herdplatte stellen. Mittlere Hitze, bis die Butter zerschmolzen ist, dann niedrigste Hitze und köcheln lassen, bis sich das in der Butter enthaltene Wasser verflüchtigt hat. Es bildet sich ein Bodensatz, Vorsicht, dass es nicht anbrennt (evtl. zwischendurch in einen sauberen Topf umgießen und weiterköcheln lassen).

Das kann schon mal 2 Stunden dauern. Wenn die Butter klar ist, ein bisschen abkühlen lassen und dann das Ghee durch einen feinen Sieb in ein Schraubglas oder Steinguttopf gießen.

Dhal

Dhal darf zu keinem Ayurvedischen Gericht fehlen! Es gibt wunderbare Variationen. Durch die Gewürze immer wieder abwandelbar. Ich stelle Euch hier mein Lieblingsrezept vor. Falls nicht anders angegeben sind die Rezepte für 4 Personen gedacht.

2 Tassen gelbe Linsen (gewaschen)
1 EL Ghee (geklärte Butter – siehe extra Rezept)
3 Lorbeerblätter
2 TL Kurkuma (Gelbwurz)
1 TL Bockshornkleesamen gemahlen
½ TL Salz
2 Scheibchen frischen Ingwer (klein geschnitten)
2 TL Schwarzkümmel
2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
1 TL Asafoetida (nennt sich auch Hing)
1 TL Anispulver
¼ TL Nelkenpulver
1 TL Zimt
Evtl. 2 EL frische Korianderblätter zum Garnieren

Die Linsen am besten über Nacht einweichen, Wasser abgießen. Ghee in einer Pfanne erhitzen, alle Gewürze (bis auf Salz!) anrösten. Aufpassen, brennt leicht an. Die Linsen dazu geben, anrösten, doppelte Menge Wasser dazu geben. 90 bis 120 Minuten kochen lassen.

Dhal sollte eine breiige Konsistenz haben, evtl. immer mal ein bisschen Wasser dazu geben. Durch die lange Kochzeit und die Gewürze sind die Linsen gut bekömmlich und es gibt keine Blähungen. Zum Schluss mit Salz abschmecken, fein geschnittene Korianderblätter drüber streuen. Schon allein der Duft ist ein Genuss!

Rote Bete mit Meerrettich-Soße

Rote Bete:

750g rohe, rote Bete schälen, würfeln (Handschuhe anziehen!) alternativ vorgegarte Rote Bete verwenden
1 Chili Schote
1 EL Ghee
1 TL schwarze Senfkörner
1 TL gem. Kreuzkümmel
1 TL gem. Koriander
1 TL Kurkuma
3 Scheibchen Ingwer
¼ TL Asafoetida
¼ TL Zimt
1 TL Rohrohrzucker
1 TL Bockshornkleeblätter (Hinweis: wegen der Bitterstoffe nicht zuviel nehmen)
1 EL Zitronensaft
200 ml heißes Wasser

Ghee erhitzen, Senfkörner dazu. Deckel drauf, Senfkörner springen! Wenn sich die Senfkörner beruhigt haben, alle Gewürze anrösten. Vorsicht, dass die Gewürze, vor allem die Bockshornkleeblätter, nicht anbrennen. Rote Bete und Zitronensaft dazu, heißes Wasser angießen. Verwendet man rohe Rote Bete, beträgt die Kochzeit etwa eine Stunde, verwendet man vorgegarte, beträgt die Kochzeit 15 Minuten. Mit Salz abschmecken, evtl. noch ein bisschen Zitronensaft dazu.

Meerrettich-Soße:

2 EL Ghee
20 g Pfeilwurzelmehl
200 ml Wasser
½ EL Gemüsebrühe gekörnt
½ Becher Sahne
Steinsalz
Pfeffer
40 g frischer Meerrettich (alternativ Gemüsemeerrettich aus dem Glas)
Muskatnuss
1 TL Honig
1 TL Zitronensaft
evtl. 1 EL gehackte Mandeln

Ghee erhitzen, Pfeilwurzelmehl dazu, anschwitzen. Unter Rühren nach und nach das Wasser dazu geben, köcheln lassen. Gemüsebrühe einrühren, Sahne dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Immer wieder rühren, das Ganze zu einer sämigen Soße einkochen lassen. Meerrettich dazu geben. Mit Muskatnuss, Honig und Zitronensaft abschmecken. Den Honig erst zugeben, wenn die Soße etwas abgekühlt ist. Honig sollte nicht über 40 Grad erhitzt werden, damit die wichtigen Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Wer möchte kann noch 1 EL gehackte Mandeln unterrühren. Mit Basmatireis servieren (und natürlich Dhal).

Fenchel in Orangensoße

  • 2 EL Ghee
  • 3 Fenchelknollen
  • 2 unbehandelte Orangen
  • 1 TL ger. Ingwer
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 EL Rosinen (eingeweicht)
  • 1 Msp gem. Anis
  • 1 Msp gem. Piment
  • 2 TL Rohrohrzucker
  • ¼ TL gem. Zimt
  • Salz

Fenchel putzen, in Streifen schneiden. Ghee in einer Pfanne erhitzen, Fenchel bissfest dünsten, leicht salzen, etwas Wasser zufügen. Die Schale einer ½ Orange abreiben, die restlichen Orangen filetieren: dazu mit einem Messer die Schale so weit abschneiden, dass die Segmente zu sehen sind, dann längs der Zwischenhäute einschneiden. Orangenschale, Fruchtfleisch, Ingwer, Chilipulver, Anis, Piment, Zucker, Zimt verrühren, erwärmen, mit Pürierstab mixen. Zusammen mit den Rosinen zum Fenchel geben.

Schnelle Genüsepfanne

200 g Basmatireis
2-3 EL Ghee
2 EL Cashewkerne
1 große Karotte, in Scheibchen geschnitten
1 kleine Zucchini, in Scheibchen geschnitten
¼ Weißkohl, in feine Streifen geschnitten
1 TL Kapha oder Pitta oder Vata Churna
etwas Salz

Ghee erhitzen, Churna anrösten, Cashewkerne anrösten, Gemüse unterrühren, Deckel drauf – etwa 10 Minuten bis das Gemüse noch ein bisschen Biss hat. Evtl. etwas Salz zugeben. Währenddessen Reis kochen, abgießen und unter das Gemüse mischen.

Rucola-Basilikum-Chutney

Ein Rezept von Hilde, die uns während der Ausbildung kulinarisch verwöhnt hat.

1 Schale Rucola
1 Topf Basilikum
60 g Pinienkerne
Ingwer
Pürieren, am besten im Blender/Mixer
Mit
Zitronensaft
Olivenöl
Steinsalz
Pippali (langer Pfeffer)
Agavendicksaft (alternativ ein Löffelchen Honig)

Einfach abschmecken, hmmmmm, lecker!!!

Kürbissuppe

2 EL Ghee
½ TL schwarze Senfkörner
½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
½ TL Kurkuma
1 Prise schwarzen Pfeffer
1 Prise Zimt
1 Prise Nelkenpulver
1 Prise Asafoetida
4 Scheibchen Ingwer
1 Kürbis (Hokkaido hat die richtige Größe)
1 große Karotte
1 Süßkartoffel
Salz
Rohrzucker
Sahne, evtl. frische Petersilie zum Garnieren

Kürbis (Hokkaido muss nicht geschält werden), Karotte und Süßkartoffel kleinschneiden. Ghee erhitzen, Hitze reduzieren, Senfkörner dazugeben. Deckel drauf, (Senfkörner springen, wenn sie erhitzt werden). Wenn sich die Senfkörner beruhigt haben, Kreuzkümmel, Kurkuma, Pfeffer, Salz, Zimt, Nelkenpulver, Asafoetida und Ingwer anrösten und anschließend das Gemüse dazugeben. Dann mit ca. ½ Liter heißem Wasser ablöschen. Leicht köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist (etwa 20 Minuten – kommt auf die Größe der Gemüsewürfel an) und anschließend pürieren. Mit Salz und Pfeffer und evtl. noch etwas Rohrzucker abschmecken. Einen Schuss Sahne dazu. Mit frischer Petersilie garnieren.

Karotten-Ingwer-Suppe

2 EL Ghee
500 g Karotten (in Scheiben geschnitten)
1 EL Ingwer (fein geschnitten)
½ TL Vata Churna
½ TL Koriander
¼ TL Asafoetida
1 TL Rohrohrzucker
½ Liter heißes Wasser
1 TL Gemüsebrühe (gekörnt)
200 ml Kokosmilch (1 kleine Dose)
Salz und Pfeffer

Ghee erhitzen, Vata Churna, Koriander, Asafoetida anrösten. Dann Ingwer dazu geben, anschließend die Karotten. Rohrohrzucker dazu – karamellisieren lassen. Heißes Wasser angießen, Gemüsebrühe dazu. Kokosmilch, Salz und Pfeffer. Ca. 20 Minuten köcheln lassen bis Karotten weich sind. Dann mit Pürierstab bis zur gewünschten Konsistenz zerkleinern und evtl. noch etwas Wasser dazu geben. Ist besonders lecker mit einer Scheibe geröstetem Schwarzbrot.

Blumenkohl mit Karotten

½ Blumenkohl
4 Karotten
1 EL Ghee
1 Chili
¼ TL Asafoetida
1 TL Rohrohrzucker
1 TL Kurkuma
¼ TL Zimt
1 EL Curryblätter (getrocknet, wenn keine frischen zur Verfügung stehen)
200 ml heißes Wasser
½ Becher Creme fraiche
Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Blumenkohl und Karotten waschen, putzen, in Röschen teilen, bzw. kleinschneiden. Ghee in einem Topf erhitzen, Gewürze, Chili, Rohrohrzucker anrösten. Curryblätter, Blumenkohl und Karotten dazugeben etwa 20Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Creme fraîche unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Kohlrabi-Kartoffel-Gemüse

3 Kohlrabi, geschält und gewürfelt
3 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt
1 TL Ingwer, gerieben
2 EL Ghee
½ Becher Sahne oder ½ Becher Jogurt
¾ TL gem. Fenchelsamen
¾ TL gem. Kreuzkümmel
¾ TL gem. Schwarzkümmel
¾ TL gem. Koriandersamen
¾ TL Kurkuma
½ TL gem. Pippali
¾ TL Asafoetida (Hing oder Hingvastak)
Salz, Pfeffer
Frische Kräuter: Petersilie oder Koriander oder Schnittlauch oder Kresse….

Die Kohlrabi in Salzwasser fast gar kochen, abgießen, Kochwasser aufheben. Ghee erhitzen, Gewürze anrösten, Ingwer und Zwiebeln dazu geben, glasig werden lassen. Die Kartoffeln dazu geben, mit Kohlrabiwasser ablöschen. Köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Kohlrabi dazu geben und noch einige Minuten köcheln lassen. Sahne oder Joghurt dazu geben.
Frische Kräuter drüber streuen.

Laddu – Kichererbsenkonfekt

1 Tasse Ghee
2 Tassen Kichererbsenmehl, gesiebt
1 EL Kardamomsamen, fein gemörsert
¾ Tasse Rohrzucker, fein gemahlen
2 TL Kardamompulver
3 EL Kokosmilchpulver (alternativ fein gemahlene Kokosraspel)
½ Tasse Mandeln, gemahlen
Kokosraspeln zum Wälzen

Ghee erhitzen, Kichererbsenmehl einrühren, bei wenig Hitze anrösten. Immer Rühren, kann schon 10 Minuten dauern. Wenn das Kichererbsenmehl Farbe angenommen hat, den Kardamomsamen dazu geben, noch 2Minuten umrühren. Restliche Zutaten (bis auf Kokosraspeln zum Wälzen) dazu geben. Solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat (deshalb möglichst fein mahlen). Etwas abkühlen lassen, mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen (Walnussgröße). In Kokosraspel wälzen, kühl stellen – dann werden sie fest.

Staudensellerie-Tomaten-Curry

1 EL Ghee
1 TL Senfkörner, schwarz
1 TL Ingwer, gerieben
1 TL Fenchelsamen, gemahlen
1 TL Bockshornkleesamen, gemahlen
1 TL Rohrohrzucker
500 gr Staudensellerie, in feine Streifen geschnitten
500 gr Tomaten, gehäutet, klein geschnitten
Salz
1 EL frischer Thymian
2 EL Creme legeré oder Sauerrahm

Ghee erhitzen, Senfkörner dazu geben, Deckel drauf. Wenn die Senfkörner anfangen zu springen, Topf von der Herdplatte ziehen, Ingwer, Fenchelsamen, Bockshornkleesamen und Staudensellerie dazu geben. Bei milder Hitze 20 min köcheln lassen. Dann die Tomaten, Zucker und Salz zugeben. Weitere 15 min köcheln lassen. Evtl. etwas Wasser dazu geben, falls das Chutney droht anzubrennen. Zum Schluss Thymian und Creme legère unterrühren.

Auch gut als Soße zu Pasta, dann noch heiß OHNE Creme legère in ein Schraubglas bis zum Rand füllen, zudrehen und auf dem Kopf stehend (nicht der Koch – das Glas!) abkühlen lassen. Hält sich so gut mehrere Tage im Kühlschrank. Dann nur noch aufwärmen und nach Wunsche ein Löffelchen Sahne dazu geben.

Limetten-Aperitif

3 Limetten, auspressen
20 große Minzblätter
½ Liter Wasser
1EL Ingwersaft
3 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

Vom ½ l Wasser 5 EL abnehmen und erhitzen. Die Minzblätter darin für 5 Minuten einweichen. Limettensaft und alle anderen Zutaten inklusive Einweichwasser im Mixer/Blender gut durchmixen, bis die Minzblätter ganz fein püriert sind.
Vor dem Essen servieren.

Stoffwechselanregender Tee

Pro Tasse:

250 ml Wasser
¼ Zimtstange
¼ TL schwarze Pfefferkörner
½ EL getrocknete Curryblätter

Alles zusammen 5 Minuten köcheln, vom Herd nehmen, dann
1 Scheibe frischen Kurkuma
1 Scheibe frischen Ingwer
dazu geben und 8 Minuten ziehen lassen, abseihen.

Ananas-Bananen-Chutney

1 EL  Ghee
2  kleine Bananen
150g  frische Ananas
50g  getrocknete Aprikosen, ungeschwefelt
1 TL frischer Ingwer
¼ TL Nelkenpulver
¼ TL Zimt
¼ TL Anispulver
1 Prise Chilipulver
1-2 EL Vollrohrzucker (je nach Süße der Bananen und der Ananas)

Ghee erhitzen, Ingwer fein schneiden im Ghee anschwitzen, Gewürze dazu geben (Vorsicht! Nicht anbrennen lassen!) kurz anrösten, Zucker beimischen, gut rühren.
Aprikosen klein würfeln, dazugeben, immer wieder rühren, evtl. etwas Wasser dazu geben. Nach 15 Minuten den Topf vom Herd nehmen. Kleingewürfelte Ananas und kleingewürfelte Bananen unterrühren und nach einige Minuten ziehen lassen.

Tomaten-Chutney

2 EL Ghee
2 EL frischer Ingwer, fein geschnitten
1 EL Zitronensaft
2 TL Kreuzkümmel
1 kg Tomaten
¼ TL Nelken
½ TL Zimt
1 EL Vata-Churna
1 EL Rohrohrzucker
2 EL Rosinen
¼ TL Chilipulver
Evtl. Pfeilwurzelmehl oder Maisstärke zum Binden

Tomaten überbrühen, häuten, klein schneiden. Ghee in einer Panne erhitzen, Ingwer, Kreuzkümmel, Nelken, Zimt, Vata-Churna anrösten – Vorsicht nicht anbrennen lassen!

Tomaten, Zitronensaft, Rohrohrzucker und Chilipulver dazugeben und 30 Minuten köcheln lassen. Falls Chutney zu dünnflüssig ist (je nach verwendeten Tomaten) 1 TL Pfeilwurzelmehl oder 2 TL Maisstärke in etwas Wasser anrühren, ins Chutney rühren, nochmal aufkochen lassen.

Ist auch einige Zeit haltbar, wenn es heiß in Schraubgläser gefüllt und gleich verschlossen wird.

 

Petersilien-Cashew-Chutney

2 Töpfe glatte Petersilie, abgezupft
1 Tasse Cashewnüsse, gehackt
½ EL Ingwer, gerieben oder fein geschnitten
4 EL Bio-Jogurt
1 EL Agavendicksaft oder Honig
½ TL Salz
2-3 EL Zitronensaft

Alles im Mixer/Blender fein pürieren.

Kürbis aus dem Backofen

1 kg Kürbis (Hokkaido muss nicht geschält werden)
4 EL Olivenöl
1 EL Schwarzkümmel
1 TL Ingwer, gerieben
1 TL Kurkuma
½ TL Kardamom
1 TL Fenchelsamen, gemahlen
2 TL Koriandersamen, gemahlen
2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
2 TL Herbes de Provence
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss

In einer Auflaufform alle Gewürze (bis auf Salz, Pfeffer und Muskatnuss) mit dem Olivenöl mischen.
Kürbis waschen, entkernen und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Kürbisscheiben in der Öl-Gewürzmischung wenden. Dann salzen, pfeffern und Muskatnuss drauf geben.
Bei 180°C etwa 35-40 min. backen. Damit der Kürbis nicht austrocknet, eine Tasse mit Wasser mit in die Backröhre stellen.

Kokosbällchen

1 EL Ghee
150g Maisgrieß
50g Maismehl
2 gehäufte EL Kokosblütenzucker
5 Datteln
50g geröstete, gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
¼  TL Ingwerpulver
¼ TL  Kardamom
Mark ½ Vanilleschote
¼ TL Zimt
2 gehäufte Kokosmilchpulver (ersatzweise Kokosflocken mahlen)
Kokosraspel zum Wenden

Ghee erhitzen, Maisgrieß und Maismehl dazu und unter ständigem Rühren leicht bräunen bis es duftet. 35O ml Wasser und den Kokosblütenzucker dazugeben und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Datteln in wenig Wasser weich dünsten, pürieren und zusammen mit den Gewürzen zum Mais/Ghee-Gemisch geben.
Evtl. etwas kühl stellen, wenn die Masse zu weich ist. Zu Kugeln formen und in Kokosflocken wälzen.

Apfel-Dattel-Kompott

Für 1 Portion:
1 TL Ghee
1 Apfel (bio – dann mit Schale) in Spalten geschnitten
5 Datteln, entsteinen, klein schneiden
Zimt
1 Prise Nelken, gemahlen

Ghee in einer kleinen (am besten beschichteten) Pfanne erhitzen, Apfelspalten, Datteln dazugeben. Mit gem. Nelken und gem. Zimt bestäuben. Bei kleiner Hitze etwa 5-10 Minuten dünsten bis die Äpfel weich sind. Extra zuckern ist nicht nötig, die Süße kommt von den Datteln.

Warm oder kalt genießen. Passt gut zum morgendlichen Porrigde.

Kurkuma-Mandel-Kokos-Bällchen

65 g Kokosöl
100 g Mandelmehl oder Mandeln ganz fein reiben
100 g Kokosraspel
70 g Honig
1 TL Kokosmilchpulver
¼ TL Pfeffer
1 EL Kurkumapulver
Kokosraspeln zum Wälzen

Kokosöl leicht erwärmen bis es flüssig ist. Alle anderen Zutaten dazu geben und zu einer homogenen Masse verarbeiten. Wer es feiner mag kann die Hälfte der Kokosraspeln noch in einer Kaffeemühle mahlen.
Unbedingt Einmalhandschuhe anziehen, weil Kurkuma stark färbt! Eine große Kugel formen und für eine  ¾  Stunde in den Kühlschrank stellen. Das Kokosöl wird dann wieder fester, somit lassen sich dann leichter kleine Bällchen formen, die man dann noch in Kokosraspeln wälzt.

Im Kühlschrank aufbewahren. Eignet sich auch zum Einfrieren.